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Die Entstehung der Platonischen Körper liegt weitgehend im Dunkeln. Das Tetraeder, Hexaeder und Oktaeder sind schon lange bekannt. Das Ikosaeder und das Dodekaeder wurden erst später entdeckt. Regelmäßige Dualitäten entstehen immer dann, wenn jede Ecke des einbeschriebenen Platonischen Körpers jede Fläche des äußeren, umschreibenden Platonischen Körpers in der Mitte berührt. | |
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Das Tetraeder ist der beweglichste Platonische Körper, weil er am wenigsten Grundflächen hat und er ist auch einer der ersten Platonischen Körper, die entdeckt wurden. Außerdem hat es die spitzesten Ecken von allen Körpern. (Summe der Winkel in einer Ecke: 180°) |
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Die Winkelsumme einer Raumecke eines Kubus beträgt 270°. In der Natur kommt das Hexaeder als Kristall vor. Gut bekannt ist uns das Hexaeder aus Gesellschaftsspielen als Würfel. |
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In der Natur erscheint es als Kristall, doch in der Mathematik zählt man ihn zu den Platonischen Körpern. Das Dodekaeder und das Ikosaeder sind dual zueinander, d.h. man kann den je anderen Körper (z.B. Ikosaeder-Dodekaeder, Dodekaeder-Ikosaeder) einbeschreiben. |
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Wie jeder Platonische Körper hat auch das Ikosaeder eine eingeschriebene Innenkugel, auf der die Mittelpunkte sämtlicher Flächen des Köpers liegen und eine umschreibende Außenkugel, auf der sämtliche Körperecken liegen. Nach der Theorie von Johannes Keppler (1596), der die Abstände zwischen den damals bekannten sechs Planeten mit Hilfe der Platonischen Körper zu erklären versuchte, lag das Ikosaeder zwischen Erde und Venus, denn, so Keppler, beschrieben alle Planeten Kreisbahnen auf Kugelschalen. Um und in diese Kugelschalen passt Keppler die Platonischen Körper so ein, dass jeweils eine Kugel Innenkugel und die folgende Kugel Außenkugel des Körpers war. Das Element des Ikosaeders ist das Wasser und es ist dual zum Dodekaeder. |
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Mathematikunterricht mal anders..., nähere Informationen gibt es hier Eindrücke aus dem Unterricht
Platonische Körper mit "lebendigen Gelenken"
Die Animationen stellte freundlicherweise Rüdiger Appelt zur Verfügung. Mathematik im Studienseminar BS II Studienseminar BS II | |